Der Hahnenfuß - auch Butterblume genannt
Von:
ElkeIL, am
17.11.2009
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Vorsicht giftig!
Fressen Pferde den Hahnenfuß, kann es zu Vergiftungen wie Schwellungen der Schleimhäute, Reizungen und Entzündungen im Magen-Darm-Bereich, Lähmungen der Atemwege und Durchfall kommen. Hahnenfuß blüht von Mai bis Oktober.
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Zu den giftigen Hahnenfußarten gehören Scharfer Hahnenfuß, Brennender Hahnenfuß, Knollen-Hahnenfuß und Gift-Hahnenfuß. All diese Arten haben goldgelbe Blüten mit fünf Blütenblättern.
Der gesamte Hahnenfuß ist giftig, er wächst auf feuchtem Boden, auf Wiesen und Weiden, an Straßen- und Wegrändern und bildet dort Inseln. Häufig trifft man ihn auf Pferdeweiden, wobei die Pferde allerdings geschickt das Gras drum herum wegknabbern. Nur gierig hungrige Pferde fressen versehentlich den Hahnenfuß mit. Auch für Ziegen, Kühe, Rinder und Nager ist der Hahnenfuß giftig. Der höchste Giftgehalt liegt in der Blüte. Er verliert im Heu, also im getrockneten Zustand, seine Giftigkeit und kann somit dann bedenkenlos verfüttert werden.
Als wichtigsten Wirkstoff enthält Hahnenfuß das Protoanemonin, dass stark reizend auf Haut- und Schleimhäute wirkt. Auch durch Pflücken der Pflanze oder durch Liegen, z.B. beim Baden, kann es zu Hautirritationen, zur so genannten Wiesendermatitis kommen. Die Haut, die mit diesem Gift in Verbindung kommt rötet sich, es tritt ein brennender Schmerz sowie Blasenbildung auf. Auch ist das Gift in der Lage durch die Haut zu dringen, es folgt Brennen im Mund und Rachen, Reizungen der Magen- und Darmschleimhäute, Krämpfe und Durchfälle.
Bereits 5 % Bedeckungsgrad mit Scharfem Hahnenfuß und 10 % Bedeckungsgrad mit Kriechendem Hahnenfuß gelten als gesundheitsgefährdend.
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